Die Geschichte von Lakto.design geht zurück auf die Gründung des Labels milchkannen am 1. Mai 2009. Die damalige Namensgebung ergab sich aus einem Anagram des Nachnamens des Gründers André Kilchenmann.

Kilchenmann studierte Kulturanthropologie, Medienwissenschaft und Informatik an der Universität Basel. Am selben Ort promovierte er im Bereich Medienwissenschaft und der neu gegründeten Disziplin Digital Humanities. Heute arbeitet er am Digital Humanities Lab in Basel für das Data and Service Center for the Humanities (DaSCH) und entwickelt das neue User-Interface für die Forschungsplattform Knora.

Nebenbei entstehen eigene kleine Projekte — allerdings nicht nur im virtuell digitalen Bereich, sondern auch mit handfesten Materialen. Oft geht es dabei um die Wiederverwendbarkeit ausgedienter Objekte. So entstehen Möbel, Lampen, aber auch Kleider und Accessoires, deren Namensgebungen meist aus der Plansprache Esperanto entlehnt sind. Auf dieselbe Weise entstand das Label Lakto, das von Milchkannen (lakto kurnoj) abgeleitet wurde.

Lakto.design fasst die verschiedenen Projekte, ob Digitales oder Rezykliertes zusammen.